Design

Mirage-Architektur in Tasmanien

Mirage-Architektur in Tasmanien

Ben Hosking

Eine Designmündung, die die umliegende Landschaft nicht stört? Dies ist die Herausforderung für die Architekten von Room 11, die den Tasmanian River in eine bunte Brücke und ein modernes Gebäude verwandelten.

Letzte Etappe der Verwirklichung der kurvenreichen Installation, die die Architekten von Room 11 für den Glenorchy Arts and Sculpture Park (GASP) vorstellten, die die Mündung des Derwent-Flusses in Tasmanien betonen soll. Oft werden öffentliche Spaziergänge erforscht, um in die Landschaft "einzutauchen", als wäre ihr Monochrom (sogar ihre Monotonie!) Der ultimative Respekt vor der natürlichen Umgebung. Hier gibt es nichts Vergleichbares: Farbe und Material sind die Speerspitzen dieser spektakulären, kreisbogenförmigen Architektur, die das ruhige Wasser des Derwent elektrisiert.

Ein Fußweg von 3 Kilometern, der von zwei Beobachtungspavillons flankiert wird, die über dem Wasser zu schweben scheinen. Die Härte des Betonbodens wird durch die Fröhlichkeit der roten Plexiglaswände der Pavillons und das farbige Flickenteppich der Brückenführung gemildert. Kein riesiges Budget für dieses Projekt, aber eine starke, klar definierte ästhetische Linie, die Kontraste spielt: Minimale gerade Linien von Beobachtungsgebäuden treffen auf die fließenden Kurven der Promenade. Oder die Architektur der Einsamkeit und Kontemplation.

Identität

Kunde: Glenorchy City Council. Eröffnungsdatum: 2014. Länge: 3 Kilometer. Architekt: Thomas Bailey. Architektenteam: Megan Baynes, James Wilson, Aaron Roberts, Nathan Crump, Ryan Cawthorn und Josh Fitzgerald. Materialien: Holz, Edelstahl, Beton, Glas und Farbe. Auszeichnungen: Tasmanian Awards - Urban Design, Benannter Preis - Dirk Bolt Award für Urban Design 2014. Website: room11.com.au und gasp.org.au

Es ist die letzte Erweiterung der kurvenreichen Installation des Glenorchy Arts and Sculpture Park (GASP), die von den Architekten im Raum 11 für die Präsentation der Flussmündung von Tasmania Derwent River erstellt wurde. Öffentliche Fußwege zielen darauf ab, sich in die Landschaft zu integrieren oder zu "verschwinden", als ob ihr monochromatisches (ganz zu schweigen davon eintöniges!) Design das ultimative Zeichen für Respekt vor der natürlichen Umgebung ist. Dieses Projekt ist jedoch keineswegs so, und es ist die Spitze dieser spektakulären Architektur, die das Wasser des Derwent ausdehnt.

Der 3 Kilometer lange Fußgängerweg wird von zwei Observatoriumspavillons flankiert und scheint über dem Wasser zu schweben. Die Härte der Betonböden wird durch schöne Pavillonwände aus rotem Plexiglas, ein Flickenteppich aus Farben, die das Promenadendeck schmücken, gemildert. Ein enormes Budget ist nicht erforderlich: ein starkes ästhetisches Konzept, das die Kontraste zwischen den minimalistischen, geraden Linien der Observatoriumsräume und den Fließkurven des Gehwegs berücksichtigt. Es ist eine Architektur der Einsamkeit und Kontemplation.

Identität

Kunde: Glenorchy City Council. Eröffnungsdatum: 2014. Länge: 3 Kilometer. Architekt: Thomas Bailey. Designteam: Megan Baynes, James Wilson, Aaron Roberts, Mathan Crump, Ryan Cawthorn und Josh Fitzgerald. Materialien: Holz, Edelstahl, Beton, Glas und Farbe. Auszeichnungen: Tasmanian Architecture Awards - Urban Design, Benannte Preise - Dirk Bolt Award für Urban Design 2014. Website: room11.com.au und gasp.org.au

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